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Kostenloser Onlinekurs: Digitale Zukunftskompetenzen stärken

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts Europe 4.0 Digital Citizens wurde ein kostenloser eLearning-Kurs entwickelt, der Menschen dabei hilft, sich mit wichtigen digitalen Zukunftsthemen vertraut zu machen. Der Kurs richtet sich nicht an IT-Expert:innen, sondern an alle, die neue Technologien besser verstehen und sicherer mit digitalen Veränderungen umgehen möchten.

Der Kurs ist besonders geeignet für:

  • Erwachsene, die ihre digitalen Kompetenzen ausbauen möchten
  • Personen 45+
  • Beschäftigte, die sich beruflich weiterentwickeln möchten
  • Arbeitssuchende oder Personen in beruflicher Neuorientierung
  • Studierende und junge Erwachsene
  • Trainer:innen, Erwachsenenbildner:innen und Multiplikator:innen
  • alle, die sich für digitale Zukunftsthemen interessieren

    Was lerne ich im Kurs?

    Der Kurs gibt einen verständlichen Einstieg in zentrale Themen der digitalen Transformation. Dazu gehören unter anderem Künstliche Intelligenz, Augmented Reality, Metaverse, Robotik, Cloud-Technologien, Mobile Internet, Internet of Things, Quantum Computing, 5G und 6G, Cybersecurity, fortgeschrittene kognitive Kompetenzen, zwischenmenschliche Kompetenzen und Selbstführung und Zukunftskompetenzen.

    Ziel ist es, digitale Entwicklungen besser einordnen zu können und mehr Sicherheit im Umgang mit neuen Technologien zu gewinnen.

    Wie funktioniert der Kurs?

    Der Kurs ist:

    • kostenlos
    • online
    • selbstlernend
    • auf Deutsch und Englisch verfügbar
    • für Anfänger:innen geeignet
    • beruflich nützlich
    • flexibel nutzbar
    • mit freier Modulwahl

    Sie können die Inhalte in Ihrem eigenen Tempo bearbeiten und jene Module auswählen, die für Sie besonders relevant sind. Der vollständige Kurs umfasst etwa 40 Lernstunden. Die Inhalte bestehen unter anderem aus Videos, Lesematerialien, Übungen, Quizfragen und weiteren interaktiven Elementen.

    Sie benötigen keine spezielle Software. Ein Internetzugang, eine E-Mail-Adresse und ein Computer, Laptop oder Tablet reichen aus. Die Nutzung über Smartphone kann möglich sein, für eine angenehmere Bearbeitung empfehlen wir jedoch ein größeres Gerät.

    Gibt es ein Zertifikat oder Micro-Credential?

    Ja. Teilnehmer:innen haben die Möglichkeit, nach der Bearbeitung der relevanten Kursinhalte ein Micro-Credential zu erwerben.

    Wichtig: Der Kurs selbst findet online statt. Das Micro-Credential Assessment findet vor Ort statt. Dabei wird die Identität der Teilnehmer:innen überprüft. Nach erfolgreichem Abschluss des Assessments erhalten Teilnehmer:innen einen Nachweis über die erworbenen Kompetenzen.

    Ort und Termin für das Assessment in Österreich stehen noch nicht fest.

    Wie melde ich mich an?

    Die Anmeldung erfolgt in mehreren einfachen Schritten:

    1. Registrierungsformular ausfüllen
      Bitte füllen Sie zuerst das Registrierungsformular aus:
      https://forms.gle/AqWdrjJzMiFaedCG7
    2. Weitere Informationen erhalten
      Nach der Registrierung erhalten Sie weitere Informationen zum Kurszugang und zu den nächsten Schritten.
    3. Auf der Lernplattform anmelden
      Der Kurs findet auf einer Moodle-Lernplattform statt. Dort erstellen Sie ein Benutzerkonto, bestätigen Ihre E-Mail-Adresse und schreiben sich anschließend in den Kurs ein.
    4. Lernen starten
      Nach der Einschreibung können Sie mit den Modulen beginnen und in Ihrem eigenen Tempo lernen.

    Bei Fragen zur Teilnahme, Registrierung oder zum Kurs wenden Sie sich bitte an:

    René Foidl
    die Berater
    r.foidl (at) dieberater (Punkt) com

    Jetzt anmelden

    Melden Sie sich jetzt für den kostenlosen Onlinekurs Europe 4.0 Digital Citizens an und stärken Sie Ihre digitalen Zukunftskompetenzen.

    Zur Anmeldung:
    https://forms.gle/AqWdrjJzMiFaedCG7

    Weitere Informationen zum europäischen Projekt: https://europe40digitalcitizens.eu/

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    KI in der österreichischen Erwachsenenbildung: Nutzung wächst schneller als Orientierung

    Key takeaways zum Beginn

    • KI wird in der österreichischen Erwachsenenbildung bereits breit genutzt, vor allem für Recherche, Zusammenfassung, Planung und Inhaltserstellung.
    • Die größten Herausforderungen sind ethische Fragen, unklare Richtlinien und fehlende institutionelle Unterstützung.
    • Schulungen müssen Technik, Pädagogik, Ethik und Regulierung gemeinsam behandeln.
    • Die menschliche Dimension des Lernens bleibt zentral: Beziehung, Präsenz und pädagogisches Urteil können nicht durch KI ersetzt werden.

    Der wichtigste Befund ist klar: Die Nutzung von KI entwickelt sich schneller als die Strukturen, Richtlinien und Kompetenzen, die wir für einen sicheren und verantwortungsvollen Einsatz brauchen. Das ist kein Grund zur Panik. Aber es ist ein deutlicher Auftrag an Bildungseinrichtungen, Erwachsenenbildner:innen und Entscheidungsträger:innen, jetzt gemeinsam Orientierung zu schaffen.

    Für den Bericht haben wir die österreichische Ausgangslage aus mehreren Perspektiven betrachtet: durch Desk Research, eine Online-Umfrage mit 46 Teilnehmer:innen aus dem Feld der Erwachsenenbildung, darunter 29 aus Österreich, sowie 13 leitfadengestützte Interviews mit 16 Expert:innen. Die Ergebnisse geben ein gutes Bild davon, wo wir aktuell stehen und was es braucht, damit KI in der Erwachsenenbildung nicht nur ausprobiert, sondern sinnvoll, transparent und pädagogisch verantwortet eingesetzt wird.

    KI wird bereits breit genutzt

    In der Umfrage geben 67 Prozent der Befragten an, KI-Tools regelmäßig zu nutzen. Weitere 24 Prozent verwenden sie gelegentlich. In der österreichischen Teilgruppe liegt die Nutzung sogar bei insgesamt 86,2 Prozent, wenn regelmäßige und gelegentliche Nutzung zusammengerechnet werden. Besonders häufig kommen GPT-basierte Sprach- und Schreibassistenten zum Einsatz, gefolgt von Bild- und Videogenerierungstools sowie KI-gestützten Lernplattformen.

    Viele Erwachsenenbildner:innen sind neugierig, pragmatisch und bereit, neue Werkzeuge in ihre Arbeit einzubauen. Gleichzeitig bleibt die Nutzung oft auf der Ebene der Effizienzsteigerung. KI hilft beim Schreiben, Kürzen, Strukturieren und Vorbereiten. Weniger häufig wird sie bisher direkt in Lernprozesse, neue Aufgabenformate oder didaktische Konzepte eingebunden.

    Genau hier liegt eine große Chance. Wenn wir KI nur als Abkürzung für bestehende Arbeitsschritte verstehen, bleibt ihr Potenzial begrenzt. Wenn wir sie aber bewusst in Lernprozesse integrieren, können neue Formen des Fragens, Reflektierens, Übens und Zusammenarbeitens entstehen.

    Die größte Hürde ist nicht die Technik

    Ein besonders spannendes Ergebnis des Berichts, ist, dass die zentralen Herausforderungen nicht in erster Linie bei der Technik liegen. Nur 20 Prozent der Befragten nennen technische Barrieren als Problem. Deutlich häufiger genannt werden ethische Bedenken, unklare Richtlinien und fehlende institutionelle Unterstützung. Das bedeutet, dass sich viele Menschen nicht nur „Wie funktioniert dieses Tool?“ fragen, sondern vor allem: „Darf ich es verwenden?“, „Welche Daten darf ich eingeben?“, „Wie kennzeichne ich KI-generierte Inhalte?“, „Was bedeutet der EU AI Act für meine Arbeit?“ und „Welche Verantwortung trägt meine Organisation?“.

    Gerade für Bildungseinrichtungen ist das entscheidend. Seit Februar 2025 gilt laut Bericht die KI-Kompetenzpflicht nach Art. 4 der EU-KI-Verordnung. Organisationen, die KI-Systeme beruflich einsetzen, müssen also sicherstellen, dass ihr Personal über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügt. Für die Erwachsenenbildung wird KI-Kompetenz damit nicht mehr nur zu einem interessanten Weiterbildungsthema, sondern zu einem Teil professioneller Verantwortung.

    Richtlinien fehlen noch zu oft

    Der Bericht zeigt auch, dass viele Einrichtungen noch keine klaren oder umfassenden KI-Richtlinien haben. Nur 22 Prozent der Befragten berichten von umfassenden Richtlinien an ihrer Einrichtung. Ein relevanter Teil hat keine Richtlinien oder weiß nicht, ob es welche gibt. Das ist problematisch, weil fehlende Orientierung oft zu zwei unerwünschten Entwicklungen führt: Entweder Menschen vermeiden KI aus Unsicherheit vollständig, oder sie nutzen Tools informell und ohne gemeinsamen Rahmen. Beides hilft der Erwachsenenbildung nicht weiter.

    Wir brauchen deshalb praxistaugliche, verständliche und realistische Leitlinien. Nicht als starre Verbotskataloge, sondern als Unterstützung im Alltag. Gute Richtlinien sollten klären, welche Tools verwendet werden dürfen, wie mit personenbezogenen Daten umzugehen ist, wann Transparenz notwendig ist und wie pädagogische Verantwortung gewahrt bleibt.

    Schulungen müssen mehr können als Tools erklären

    Der Weiterbildungsbedarf ist laut Bericht mehrdimensional. Gefragt sind technische Fähigkeiten, aber ebenso Orientierung zu Regulierung, pädagogischer Integration und ethischem Einsatz. Genau das ist wichtig: Eine KI-Schulung, die nur zeigt, welcher Button was macht, greift zu kurz.

    In den Interviews wurde deutlich, dass manche Schulungen sogar mehr Unsicherheit erzeugen, wenn sie vor allem Risiken aufzählen oder sehr schnelllebige Tool-Tipps vermitteln. Sinnvoller sind Formate, die an konkreten Arbeitsrealitäten ansetzen: kurze Online-Module, Live-Workshops, Microlearning, Blended Learning, Peer-Learning und Communities of Practice.

    Besonders stark ist die Idee eines sicheren Experimentierraums. Erwachsenenbildner:innen brauchen Orte, an denen sie KI ausprobieren, Fragen stellen, Fehler machen und eigene Anwendungsfälle entwickeln können. Genau dort entsteht Kompetenz: nicht durch abstrakte Theorie allein, sondern durch begleitetes Tun, Austausch und Reflexion.

    Der Mensch bleibt im Zentrum des Lernens

    Bei aller Dynamik rund um KI ist einer der stärksten Befunde des Berichts sehr menschlich: Lernen bleibt Beziehungsarbeit. Die interviewten Expert:innen betonen immer wieder, dass Präsenz, pädagogisches Urteil, Vertrauen, Gruppendynamik und echtes Gegenüber durch KI nicht ersetzt werden können.

    Das ist für uns zentral. KI kann entlasten. KI kann Routinen vereinfachen. KI kann Ideen liefern, Texte strukturieren oder Lernmaterialien vorbereiten. Aber sie ersetzt nicht das Gespür einer Lehrperson für eine Gruppe. Sie ersetzt nicht die Beziehung zwischen Lernenden und Erwachsenenbildner:innen. Und sie ersetzt nicht die Verantwortung, Lernprozesse sinnvoll, fair und inklusiv zu gestalten.

    Deshalb geht es im Projekt AI Act(ing) in Adult Education nicht darum, KI möglichst schnell und überall einzusetzen. Es geht darum, Brücken zu bauen: zwischen dem EU AI Act und der Bildungspraxis, zwischen rechtlichen Anforderungen und pädagogischem Alltag, zwischen Innovation und Verantwortung.

    Der nationale Vorbericht macht deutlich, wo diese Brücken besonders dringend gebraucht werden. Erwachsenenbildner:innen brauchen Orientierung, Institutionen brauchen klare Rahmenbedingungen, und die Bildungspolitik braucht praxisnahe Wege, um KI-Kompetenz in der Breite zu stärken.

    Unser nächster Schritt ist es, diese Erkenntnisse in konkrete Projektoutputs zu übersetzen. Wir wollen Materialien und Formate entwickeln, die Erwachsenenbildner:innen und Einrichtungen dabei unterstützen, KI kompetent, kritisch und mit Blick auf das Wesentliche einzusetzen: gutes Lernen für Erwachsene.

    Wir laden Erwachsenenbildner:innen, Bildungseinrichtungen und interessierte Partner ein, die weiteren Entwicklungen im Projekt AI Act(ing) in Adult Education zu verfolgen und gemeinsam mit uns an einem verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Erwachsenenbildung zu arbeiten.

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    Three months in: how “AI Act(ing) in Adult Education” is already taking shape

    Three months into our Erasmus+ project AI Act(ing) in Adult Education, we are already seeing how quickly ideas turn into real collaboration, and how relevant this topic has become for adult educators across Europe. As project coordinators, we kicked things off with a clear ambition: to help adult educators navigate artificial intelligence not just as a tool, but as a responsibility. Now, after the first phase of intensive work, that ambition is beginning to take concrete shape.

    A strong start: Our Kick-Off-Meeting

    Back in November, we brought our consortium together for the official Kick-off Meeting in Vienna. It was more than a formal starting point, it was the moment where six organisations from across Europe aligned their perspectives, expectations, and expertise. From the very beginning, one thing stood out: while our partners come from different sectors, we share the same challenge. AI is already present in education, but structured support for educators is still catching up. The discussions during the meeting reflected exactly that. We did not spend time asking if AI matters. We focused on how we can make it usable, understandable, and responsible in real learning environments.

    What we are working on right now: WP2 in action

    At the moment, we are deep in the Research and Needs Analysis phase. And this is where things get particularly interesting. This phase is all about listening before creating. Together with our partners, we are:

    • mapping the current state of AI use in adult education across Europe
    • identifying gaps in AI knowledge and confidence among educators
    • engaging directly with stakeholders through surveys, interviews, and discussions

    Our goal is simple but crucial: we want to build everything that follows on real needs, not assumptions. And already, some patterns are emerging.

    Early insights: more curiosity than confidence

    The first findings from our Austrian stakeholder engagement activities give us a much clearer picture of where the Austrian sector currently stands.

    On the one hand, AI is already widely used. A strong majority of educators report regular or occasional use of AI tools, especially for tasks like lesson planning, content creation, and information search. Many also highlight clear benefits: saving time, adapting materials more easily, and enriching their teaching approaches.

    At the same time, this widespread use does not automatically translate into confidence. What we see instead is a clear gap between awareness and applied competence. While many educators describe themselves as familiar with AI concepts, a significant share feel only moderately confident when it comes to using AI responsibly in their work.

    Several recurring challenges are emerging:

    • Uncertainty around ethics and compliance, especially regarding data protection and the implications of the AI Act
    • Concerns about quality and reliability, with educators pointing out that AI-generated content is not always accurate
    • A lack of institutional guidance, with many organisations still developing or lacking clear AI policies
    • The feeling of being overwhelmed by the speed of AI development and the growing number of tools available

    At the same time, we are also seeing strong motivation across the sector. Educators are not stepping back. They are actively experimenting, reflecting, and looking for ways to use AI meaningfully.

    One particularly interesting insight from interviews is that AI use often remains at a basic level, supporting existing tasks rather than transforming learning processes. Moving beyond this “tool use” towards more strategic and pedagogical integration will be a key step forward.

    Why this matters now

    The timing of AI Act(ing) in Adult Education could not be more relevant. With the European AI Act now shaping how organisations approach AI, adult education providers are facing new expectations. Educators are not only users of technology, they are mediators between technology and learners.

    That means they need more than technical skills. They need orientation, critical thinking, and practical guidance.

    This is exactly where our project comes in.

    Based on the findings from WP2, we will move on to developing:

    • a Guide to Responsible Use of AI in Adult Education
    • a structured AI training course for educators
    • open and accessible learning resources in multiple languages

    Everything we build will be grounded in what educators actually need, and what they tell us right now.

    What comes next

    Over the coming months, we will continue gathering insights and consolidating results from across all partner countries. This will lead to a comprehensive transnational report that sets the foundation for the next steps.

    At the same time, we will keep sharing updates, reflections, and behind-the-scenes moments from the project. Because for us, this is not just about delivering outputs. It is about shaping how AI is understood and used in adult education, together with the people who work in it every day.

    Key takeaways

    • We are three months into AI Act(ing) in Adult Education and already deep in research and stakeholder engagement
    • Our Kick-off Meeting in November set a strong foundation for collaboration across six European partners
    • AI is already widely used in adult education, but confidence and guidance are still catching up
    • Work Package 2 ensures that all future outputs are based on real needs from the sector
    • Next steps include developing a practical guide and training course for responsible AI use

    Curious to follow our journey or get involved? We regularly share updates, insights, and opportunities to engage.

    Learn more: https://ai-acting.eu/
    Follow us on LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/ai-acting/
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    MILES dritter Newsletter: Von den Pilots in die Praxis – und weiter ins Spiel

    Wir freuen uns, MILES Newsletter #3 zu veröffentlichen – eine kompakte Momentaufnahme davon, wie das Projekt europaweit vom Planen und Testen immer stärker in die konkrete Umsetzung im Klassenzimmer übergeht.

    Mit dem Start des dritten Projektjahres ist unser Fokus klar: Medienkompetenz und Pre-Bunking-Strategien müssen alltagstauglich, motivierend und leicht in den Unterricht integrierbar sein. In dieser Ausgabe zeigen wir, was wir bisher gelernt haben, was aktuell in Schulen passiert – und welche nächsten Schritte bereits vor der Tür stehen.

    Das erwartet euch im dritten Newsletter:

    Piloting-Erkenntnisse mit Praxiswert: Lehrkräfte und angehende Pädagog:innen haben die MILES-Plattform und Materialien in realen Lernsettings ausprobiert. Ihr Feedback hilft uns, die Nutzung zu vereinfachen, die Begleitung zu verbessern und sicherzustellen, dass unser Ansatz in unterschiedlichen Schulkontexten gut funktioniert.

    Schüler:innen-Pilots 2026: In den Partnerländern werden die entwickelten Materialien nun direkt mit Schüler:innen erprobt. Ein kurzes Vorher-Nachher-Selbstassessment macht Veränderungen sichtbar – zum Beispiel bei der Sicherheit im Umgang mit Online-Informationen oder beim Erkennen irreführender Inhalte.

    Highlights aus dem Partnermeeting in Wien: Anfang Februar 2026 traf sich das gesamte Konsortium in Wien, um Pilot-Ergebnisse auszuwerten und die nächsten Schritte zu koordinieren. Unser Ziel: Materialien und Plattform sollen nicht nur pädagogisch fundiert, sondern für Lehrkräfte auch wirklich praktisch nutzbar sein.

    Der nächste große Schritt: Brettspiele! Besonders viel Energie steckt derzeit in der Brettspiel-Phase: Schüler:innen übersetzen ihre Lerninhalte in spielerische Formate, die Pre-Bunking-Strategien greifbar und teilbar machen – und Diskussionen über Desinformation auch außerhalb der Schule anregen.

    Wir laden Lehrkräfte, Organisationen und Entscheidungsträger:innen ein, in Newsletter #3 reinzulesen und zu entdecken, wie MILES eine inklusive, kritische und selbstbewusste Informationskompetenz fördern kann – online wie offline.

    MILES dritter Newsletter hier lesen.

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    Gelebte Nachhaltigkeit beim Lehrausgang ins Waldviertel im Rahmen des EU-Projekts EXTOR

    Im Zuge des Unterrichtsfachs Betriebspraktikum Nachhaltigkeit hatten wir Schülerinnen und Schüler der HLF Krems die Möglichkeit am EU-Projekt EXTOR teilzunehmen. 

    Das EU-Projekt EXTOR (Experiential Tourism for Regional Development) fördert nachhaltige und erlebnisorientierte Tourismusformen und bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Tourismusentwicklung direkt vor Ort zu erleben und gute Beispiele zu präsentieren.

    Nach den wichtigsten Inputs zu den Themenbereichen nachhaltiger Tourismus, Slow Tourismus, Ökotourismus und ländlicher Tourismus konnten wir unter diesen Gesichtspunkten unsere Exkursionsziele für die geplante Exkursion ins Waldviertel näher recherchieren. Betreut wurden wir hierbei durch Lisa-Marie Mahlknecht vom Consultingunternehmen „die Berater“ und durch unsere Lehrkraft Maria Kremsner, die uns durch den Prozess begleiteten.

    Am 30. September startete dann unser durchaus spannender Lehrausgang ins Waldviertel.

    Der Tag begann im Mohndorf Armschlag, wo alles im Zeichen des Mohns steht. Hier wurden wir bei der Familie Neuwiesinger sehr herzlich aufgenommen. Wir erfuhren hier, wie alles ausgehend von einer Idee entstand und wie sich das Dorf durch eine gelungene Kombination von Landwirtschaft, Tradition und Kreativität zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelte. Die enge Verbindung von Regionalität, Zusammenhalt der Bevölkerung und die touristische und gastronomische Umsetzung beeindruckten uns besonders.

    Weiter ging es zur Schwarz Alm Zwettl, einem Hotel, das Nachhaltigkeit und Regionalität in den Mittelpunkt stellt. Wir erhielten interessante Einblicke in den Hotelbetrieb, das Umweltkonzept und die Bedeutung nachhaltiger Angebote im Tourismus.

    In Zwettl besuchten wir die Tourismusinformation und durften mit Frau Gutmann die SONNENTOR Stadtlofts erkunden. Hier wird Geschichte perfekt erlebbar gemacht. Mitten in der Stadt Zwettl findet man 5 einzigartige Ferienwohnungen, die Ruhe, Erholung und zugleich Erlebnis bieten. Sie zeigen, wie die Erhaltung denkmalgeschützter Bauwerke, innovatives Design, Komfort und Regionalität erfolgreich kombiniert werden können und zum Verweilen einladen.

    Anschließend ging es weiter zum Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs, wo wir erfuhren, wie Gesundheitstourismus und Prävention zu wichtigen Säulen der regionalen Entwicklung geworden sind. Hier ist vor allem auch die „Xundheitswelt“ als wichtiger Motor für die regionale Landwirtschaft zu erwähnen.

    Ein besonderes Highlight war der Besuch des Sonnenleitn Alpakahofs in Großpertholz. Zwischen sanften Hügeln gelegen, konnten wir die zutraulichen Alpakas aus nächster Nähe erleben. Herr Vogler gab uns spannende Einblicke in die Haltung, Pflege und Vermarktung der Tiere – ein gelungenes Beispiel dafür, wie Landwirtschaft und Tourismus auf charmante Weise verbunden werden können.

    Zum Abschluss erhielten wir noch Inputs zum Tourismus in Schrems. Hier wurde uns die Arbeit des regionalen Destinationsmanagements vorgestellt. Wir besichtigten die ruhig gelegenen Baumhäuser mitten im Wald und die Himmelsleiter mit dem Blick ins Hochmoor.

    Ein großes Dankeschön an alle, die uns recht herzlich aufgenommen und sehr offen mit uns diskutiert haben.

    Das Waldviertel ist sehr vielfältig und hat wirklich was zu bieten! Besonders interessant war für uns auch die Erkenntnis, wie eng Betriebe, Gemeinden und Organisationen zusammenarbeiten, um das Waldviertel nachhaltig zu positionieren. 

    Der Lehrausgang zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Tourismus gelebt werden kann – von der Landwirtschaft über Hotellerie bis hin zu Gesundheit und Regionalentwicklung. 

    Diese Eindrücke haben wir in Business Präsentationen, Pitches und Videos umgewandelt und auch präsentiert.

    Durch das EU-Projekt EXTOR konnten wir erleben, wie die Innovation, die Zusammenarbeit und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit den Tourismus der Zukunft prägen.

    Die Nachhaltigkeitsgruppe der 4AHLT & 4BHLT